Die Mondzeit beginnt, Teil 2

In längst vergangener Zeit war Samhain ein Fest, der Beginn einer neuen Jahreszeit, die vollumfänglich gefeiert wurde. Laut, extrem, exzessiv und lustvoll. Denn nun war geschafft die Arbeit des Ackerbaus, der Vorsorge für den kalten Winter und wenn es Mutter Erde gut gemeint hatte mit all ihren Gaben, war gewährleistet, dass die Menschen den Winter gut überstehen würden.
Eine Zeit voller Arbeit, voller Mühsal und Herausforderungen lag hinter ihnen. Keiner von ihnen wusste, ob sie im kommenden Frühjahr noch einmal in dieser Zusammensetzung zusammen kommen würden. Deshalb und gerade deshalb wurde das dritte und somit letzte Erntefest Samhain so exzessiv gefeiert.
Die Fülle, aber auch die Vergänglichkeit wurde gefeiert und machte den Weg frei für den Rückzug, aber eben auch für die Erholung und der Verarbeitung. Ein letztes großes Fest, vor dem Eintritt des Winters, der so manche Wege des Miteinanders voneinander trennen würde.
Ein vergleichbar lustvolles Fest wie Beltane. Ein Fest welches die sanguinische Phase des Jahres einläutet. Während Samhain die melancholische (auch schwarze Galle genannte) Phase einläutet.
Das Sterben, der Tod und die Wiedergeburt gehören zu dem wiederkehrenden Zyklus dazu und war in vergangenen Zeit allgegenwärtig. Und war ein Teil des Lebens.
Und wie es eben so ist, wenn Leben übersprudelt und voller Freude oder gar Ekstase ist, gibt es immer jemanden der dem Einhalt gebieten möchte und oder/schlicht dagegen ist. So entstanden zwei neue Kirchenfeiertage die das „eindämmen“ sollten: Allerheiligen (1.11.) und Allerseelen (2.11.), beide sind bis heute in einigen Bereichen Feiertage. Neu hinzugekommen ist in einigen Bereichen der 31.10. Manche dieser Feiertage haben ähnliche Bedingungen wie der Karfreitag: auf öffentlichen Plätzen darf keine Musik oder ähnliches was Freude macht stattfinden.
Das Leben gehört zum Sterben und das Sterben gehört zum Leben. Beides ist so untrennbar miteinander verbunden wie der Tag mit der Nacht. Und doch wird dem Schwarz, der Dunkelheit nach wie vor versucht (oder bereits geschafft) etwas negatives, destruktives oder gar angst-machendes anzulasten. Unser Leben als Bewusstseinsfunken mag im Licht entstanden sein, doch musste dieser für die Menschwerdung durch die Dunkelheit reisen. Um später, bei seiner oder ihrer Rückkehr zum Licht ebenfalls erneut durch die Dunkelheit reisen. Und genau das symbolisierten die früheren Feste zu Samhain:
Den Verlust des Sommers und den Beginn des Winters. Eine Zeit der Rückbesinnung, der Innenschau und der Einkehr zu sich selbst. Aber eben auch eine Zeit des Loslassens und des Verarbeitens. All diese Erkenntnisse führen dann, wenn wir bereit sind uns auf diese Zeit und Energie einzulassen, zu etwas Neuem werden kann und zu Imbolc (Feb.) ans Licht kommen kann und darf.
Um diese Zeit effektiv zu nutzen gibt es wundervolle Kristalle die einen in dieser Zeit bereichern, unterstützen, aber auch beschützen können. Es ist die Zeit der schwarzen Göttin. Die all ihr Wissen, ihre Weisheit, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse nun in einen Topf/Kessel wirft und neues daraus entstehen lassen kann und wird. Um dies zu erreichen verändert sie fortlaufend den Inhalt des Topfes. So manches Mal nimmt sie etwas heraus (sie lässt los) und gibt neue hinzu und modifiziert so die Essenz des Topfes. Im übertragenen Sinne ist dies auch mit den Kristallen (insbesondere den kristallinen Drachen) möglich. Weshalb ich hier, ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, eine kleine Auswahl an Kristallen erwähnen möchte:
Der Rauchquarz:
Der November ist häufig eine Zeit der Nebel, was die Weitsicht einschränkt. Das ist so gewollt, denn so kann dein Blick nicht wie sonst in die Ferne rücken. Der Rauchquarz unterstützt bei diesem Perspektivwechsel. Und weil das nicht immer angenehm, gerade, wenn die Umstellung noch frisch, ist, unterstützt dieser. Er nimmt negatives auf, aber auch all das was nicht mehr zu dir gehört.
Der Blaufluss:
Gerade wenn das Jahr sehr turbulent und aufregend war, fällt es uns oft schwer abzuschalten und wirklich zur Ruhe zu kommen. Hier bietet sich der Blaufluss förmlich an. Denn verbindest du dich mit ihm und verlierst dich in seinem Funkeln und Glitzern, kommst du immer mehr zur Ruhe und zur Entspannung. Und so manches Mal lädt dich der Blaufluss auch zu einer Reise zu den Sternen ein.
Der Granat:
Der Granat zeigt sich entweder in einem tiefen und dunklem Rot, welches auch der Göttin Lilith zugeordnet wird oder er zeigt sich im schwarzen Muttergestein. An dieser Stelle ist genau dieser gemeint, der rote Granat im schwarzen Muttergestein. Die rote Energie als Lebensspender und umhüllt durch die große, die schwarze Göttin. Ein Kraft- und Lebensspender der den ein oder anderen leichter durch die dunklere Jahreszeit gleiten lässt.
Alle schwarzen Kristalle wie Obsidian, Schungit, Onyx oder andere, bieten Begleitung, Schutz, schenken Kraft und nähren den Nutzer auf allen Ebenen. Denn wisse, im Schwarz sind alle Farben enthalten, weshalb die schwarze Göttin die Göttin der Weisheit und des Wissens ist.










